Europe to the Caribbean
- Dec 20, 2016
- 7 min read
Für Deutsch runter scrollen....
So, we haven’t posted for a while…reason being…”because”. :-)
After a 2 week stop over in Gibraltar we made our way to the Canaries, a 600Nm journey which took us about 5 days. The weather was fine all the way there. We motor-sailed a lot to compensate for the light wind, which varied from 5 to 10kts.
We stayed in the Canaries for a little while and island hopped south-west towards Cape Verde, which would be our final stop-over before the Atlantic crossing.
The water temperature in the Canaries was sinking well below a comfortable level for snorkelling & swimming, so we rented a car and drove up to Pico del Teide; a lunar landscaped mountain/volcano at about 3700m above sea level on Tenerife with bizarre looking flora and rock formations.
Tenerife was beautiful so we stayed and relaxed for a few days before embarking on our second longest journey to Cape Verde.
We did what has become the “usual preparation” for a long trip; stocking up on supplies, cooking & freezing easily prepared meals whilst underway (bolognese, ratatouille etc) and carried out last minute checks & maintenance.
On the 30th of October sails were set and we embarked on the 830Nm trip to Cape Verde. As it was just the two of us we used a 3 hour on / 3 hour off roster at night, the same as we did from Gibraltar to the Canaries. In hindsight we’ll change this to a 4-5 hour roster. Being woken up twice in one night for a week or more is rough to say the least - Luke often mentioned he’d like to go to Guantanamo Bay for a little R&R after every second shift.
As with the previous trip, we found ourselves in slightly better wind but still a little light for good sailing.
After 6 days at sea and just before sunset we finally saw the large silhouette of Santo Antao island. Roughly an hour after the sun was swallowed by the Atlantic we pulled in to a small bay and anchored there for the night - finally sleeping through without being woken up for a night shift…well actually for 2 night shifts!!
On the 10th of November Bini (Luke’s dad) arrived at Mindelo Harbour to join us for the Atlantic crossing. We did a bit of snorkelling, exploring around Mindelo and hired a taxi up to the highest mountain there - 700m above sea level - not exactly Mount Everest but high enough to feel a chill in the air and take-in some of the awesome views around Sao Vicente Island.
After monitoring the weather for a few days we decided to leave on the 14th of November.
The wind was really good for the first day but died down in the evening and remained very patchy for the first third of the journey, varying from 8-12kts. This was just enough wind to move at a decent speed without using the engines. Anything below 8kts and we would run 1 engine for a few hours.
Having a third person on board was great; it meant everyone had a single 4 hour night shift, which we rotated 3 times - no more Guantamo Bay on board CD!
The 2nd third of the trip saw us in low winds again - 3-10kts. Having such little wind is quite frustrating. As we can only take enough diesel onboard to motor half the way across the Atlantic, we hoped for better wind. The motto on board became “it’s better to wish for more wind than wish for less”. Luke was quite impressed with himself for coming up with such “deep material” he reckons it’s worth trademarking…
We kept ourselves entertained with reading, binge-watching movies & series, cooking, photo organising and fishing. We landed and released a very impressive black marlin on lightish spin gear. Quite the catch. The sailing part involved daily weather checks, engine inspections, running the water-maker for fresh water and keeping a watch out for squalls.
The gennaker, a larger sail we use in 5-15kts wind, showed signs of UV deterioration around 8 days into the trip. The sail was already on the boat when we bought it and hadn’t been looked after very well, so it wasn’t surprising that it started to show signs of wear & tear - no pun intended. This eventually resulted in the sails’ outer edge tearing from top to bottom. Luckily, it was on the very outer edge and we could still use the sail without much trouble.
The wind picked up during the last third of the crossing, we even had +20kts for the last 2 days which was a welcome change.
Finally after more than 2 weeks & 1100nm we could finally see Barbados when we were about 30Nm away. After a few hours we entered a bay and were already in the dinghy before the anchor hit bottom with a drink & some fried chicken in hand!
Photos: "Spain & Gibraltar", "Canaries", "Cape Verde" & "Atlantic Crossing"
Von echten Sternschnuppen und Geduldsproben
Nun ist es doch schon länger her seit unserem letzten Blogeintrag, das liegt daran, dass wir zügig vorwärts segelten. Nach Italien sind wir über die schönen balkanischen Inseln nach Spanien und von dort nach Gibraltar gepflügt. Dabei durften wir liebe Gäste auf dieser Strecke bei uns auf der Carpe Diem begrüssen. Was immer wieder toll ist und es sich zeitweise bei all den praktischen Sachen die wir erhalten durften, wie Weihnachten anfühlte, Danke Mami und Grossmami von Vera und Eltern von Luke:-). Natürlich werden wir auch von zu Hause aus der Schweiz und Australien immer wieder von vielen lieben Leuten der Familie und Freunde mit Gaben und Worten unterstützt, auch hier ein grosses Danke:-)!
Anschliessend folgte ein Schlag zu den kanarischen Inseln, wo wir auf Lanzarote, Fuerteventura, Gran Canaria und Teneriffa halt machten. Zwei längere Schläge auf dem Meer, einmal von Gibraltar zu den kanarischen Inseln und einmal von den kanarischen Inseln zu den Kap Verden, brachten wir auch hinter uns. Was es heisst Nachtwachen zu schieben konnten wir dabei lernen, daran gewöhnen wäre wohl was Anderes:-). Wir hielten diese in drei Stunden Schichten, was ein zweimaliges Wecken in der Nacht beinhaltet. Nach einem kurzen Briefing fiel der Eine ins Bett während der Andere oben am Steuer sich sitzend zu halten versuchte. Wir freuten uns, dass wir über den Atlantik da Unterstützung von Bini erhalten würden.
Vor der Atlantiküberquerung hielten wir uns eine Woche in den Kap Verden auf der Insel Sao Vicente auf, wo Bini zu uns stiess. Wir brachten Carpe Diem auf Vordermann, stockten auf und erkundigten die Insel Sao Vicente. Dies unter anderem mit dem netten Taxifahrer Oswaldo und seiner Freundin.
Ein spassiges Erlebnis war, als an einem Strand uns ein paar Jungs freudig und aufgeregt gebeten hatten, sie beim Hineinspringen ins Wasser zu fotografieren. Dabei zeigten sie beeindruckende und waghalsige Jumps, lachten und freuten sich ab den Fotos, die wir ihnen selbstverständlich später per E-Mail sendeten. Feines Cachupa (das Nationalgericht der Kap Verden) haben wir zu vorzüglichen afrikanischen mit portugiesischen Musikklängen gemischt, genossen.
Dann folgte am 14. November der Start der Atlantiküberquerung. Wasser rundherum und kleine weise Wölkchen am sonst stahlblauen Himmel. Die Farben beeindrucken, das Tiefblau des Wassers und das hellere feinere, aber nicht weniger durchdringende blau des Himmels. Das Thermometer zeigte häufig 33 Grad Celsius am Tag, es war heiss und trotzdem bietet uns die Carpe Diem gemütlich kühle Schattenplätze. Neben dem Boot schwammen im klaren, unglaublich tiefen Wasser Thunfische direkt nebenher. Schnell die Fischerrute rein und schon war ein Abendessen gefangen, leckerer gebratener Thunfisch.
Es ist ruhig auf See und alles fühlt sich etwas unbedeutender an, wenn man so in die Weite hinausblickt. Die Carpe Diem ein kleines, weisses Pünktchen auf dem grossen Ozean. Schiffe haben wir nur sehr wenige gesehen, ein paar Segelboote die für den doch genügenden Platz auf dem Atlantik ziemlich nahe kamen. Und zwei, drei Tanker, die auf dem Radar auftauchten.
An das dauernde Schwanken haben wir uns ja schon gewöhnt und wir hatten wir auf der Überquerung auch nichts grobes an Wind und Wellen. Ein paar schlagende Seitenwellen, wo es sich dann jedesmal anhört, als würde Jemand sehr schwere Sandsäcke ans Boot knallen gab es. Wenn dann noch die Segel schlugen, weil es wenig Wind hatte, konnte dies schon mal zu eher leichtem Schlaf führen. Aber ansonsten verlief die Reise ruhig. Eher zu wenig Wind war das Problem und der Motor musste an. Den ganzen Weg konnten wir aber nicht motoren, so viel Diesel konnten wir gar nicht mitnehmen.
Die Zeit verstrich daher zeitweise langsam und es setzt ein gemächlicher Rhythmus ein. Es kann dabei auch langweilig werden, mehrere Stunden im gleichen Rhythmus dahinzudümpeln, wenn der Wind wieder mal abflacht. Wir beschäftigten uns dann mit Segel stellen, lesen, rätseln, das Boot aufräumen, Fotos sortieren, kochen, Motoren überprüfen, fischen, etc.
Aber das Motto lautete: lieber so, als Sturm.
Für die Nachtwachen hatten wir nun zu dritt einen viel angenehmeren 4 Stunden Rhythmus. Trotzdem war das Aufstehen in der Nacht jedesmal ein kleiner Schock, aber mal wach kann man sich gut auch in der Nacht mit Lesen beschäftigen. Und auch die Natur hat einiges zu bieten. Ein Sternenzelt wie im Planetarium des Verkehrshauses, fast hören wir die säuselnde weibliche Stimme, die die Sternbilder aufzählt:-). Dann erst die Sternschnuppen, die sind richtig gewaltig und düsen über den Himmel wo sie mit einer Explosion enden, die teilweise durch die Wolken hindurch leuchtet. Auch der Mond war beeindrucken, wir haben sogar einen Supermond erwischt, fast mussten wir die Sonnenbrille aufsetzen, so hell war die Wasseroberfläche beleuchtet. Es kam dabei auch zu tollen Schauspielen mit den Wolken zusammen.
Weiter ist da noch der Plankton, grün funkelnde Pünktchen auf See in der Nacht, die auf der weissen Gischt der Carpe Diem tanzen und hüpfen. Wir haben Delfine gesehen in der Nacht, die eine grün leuchtende Planktonspur hinterherzogen, das war schon ziemlich Sciencefiction.
Nach 16 Tage auf See sind wir dann gerade zum 50. Nationalfeiertag und somit zu Feuerwerk direkt über der Bucht in der wir ankerten, in der Karibik auf Barbados eingetroffen.

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